Warum meine KraftBilder nur 42 Euro kosten

42 ist ein Scherz und doch ernst gemeint.

42 ist die Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest - zumindest laut dem Buch "Per Anhalter durch die Galaxis" von Douglas Adams (sehr zu empfehlen, wenn man mal einen völlig neuen Blickwinkel braucht ^.-)

 

Und weil meine KraftBilder auch Antworten sind, kosten sie eben 42. 

 

Ja, das ist einerseits ein Scherz, denn das deckt nicht mal die Kosten.

 

Dabei hat es mehrere Jahre gedauert zu diesem Preis zu kommen ...

 

KraftBilder male ich schon seit über zehn Jahren und bis vor Kurzem hatte ich Schwierigkeiten den Preis dafür zu nennen.

Bisher.

 

Anfangs war ich so dankbar, dass Menschen mich um ein KraftBild gebeten haben, dass ich sie oft verschenkt habe. 

Dabei ist so ein Bild, selbst wenn es nur ein Format von 10 x 10 cm hat, mit mindestens 2 Stunden Arbeit und einem gewissen Materialeinsatz verbunden. Jeder weiß, was ein Selbständiger, bspw. ein Automechaniker für einen Stundesatz hat, von dem er seinen Arbeitsplatz, Steuern, Versicherung etc. bezahlen muss?!

 

Mittels meiner medialen Gabe erfrage ich die gewünschte Information, wie zB. welche Berufung vorliegt, welche Energien im neuen Lebensjahr anstehen, welches Krafttier das Kind hat. Dieser Text wird eingetippt, früher habe ich immer erst alles per Hand notiert und dann ins Reine geschrieben ..
Dann wird das Bild gemalt und das erfordert je nach Motiv einfach Zeit und Muße. Dann wird das Bild signiert, versiegelt, mit meiner Visitenkarte versehen, verpackt und verschickt oder zum Empfänger gebracht oder abgeholt. 

 

Als ich etwas sicherer im Umgang mit meinen KraftBildern wurde, habe ich dafür eine Aufwandsentschädigung erbeten, aber irgendwie kam es mir schwierig vor. Wenn ich bspw. für zwei Stunden Arbeit mindestens 20 Euro genommen habe, dann sind mir rein rechnerisch nach Abzug von Steuern, Versicherungen, Material etc. etwa 7 Euro übrig geblieben ...

 

Wie sollte ich davon auf die Dauer meinen Lebensunterhalt bestreiten?

 

Die Vorschläge zur Kalkulation von Dienstleistungsstundensätzen brachten mich zum Keuchen und gaben mir Orientierung gleichermaßen. 

Sooo viel müssten meine Bilder und Beratungen kosten?!

 

 

Die Kalkulation wie sie in Kunstgalerien üblich ist, erfordert die Festlegung eines Faktors. Wo sollte ich mich einordnen?

 

Aber die Beschäftigung mit diesen Vorgehensweisen hat mich dazu gebracht, mich mit meinem Selbstwert auseinander zu setzen. Wenn ich an einem KraftBild arbeite, kann ich in dieser Zeit nichts anders unternehmen um Geld zu generieren. Die KraftBilderKunst ist auch nicht skalierbar. Ich kann zwar von den Bildern an sich Drucke und Merchandise-Artikel herstellen, aber das individuelle Bild mit den entsprechenden Informationen wird durch mich allein mit einem bestimmten Material- und Zeitaufwand hergestellt.

 

Aber ist der Wert des Bildes nur von den Faktoren Material- und Zeiteinsatz abhängig. Was ist mit dem Wert der Information? Was ist mit dem Wert meiner Ausbildung bis ich in der Lage war KraftBilder zu malen? Was ist mit dem emotionalen Wert, den so ein Bild für den Menschen hat?

 

Wie soll ich das einkalkulieren?

 

Zwischenzeitlich hatte ich immer wieder die Erfahrung gemacht, dass ich vorab Preise festgelegt hatte und dann das Bild nicht Stunden sondern Tage bis zur Fertigstellung gebraucht hat und . 3 Tage Arbeit für 50 Euro - damit fühlte ich mich gänzlich unwohl - bei aller Bescheidenheit. Aber ich konnte ja vorher nicht wissen, wie das Bild ausfiel. 

 

Daher habe ich für die persönlichen KraftBilder ein Format festgelegt, weil die Kraft des Bildes im Zusammenhang mit der Information im Text entsteht. Aber selbst da... Meiner Wertschätzung nach müsste  ein KraftBild in der Größe von 20 x 20 cm inkl. Text 249 Euro kosten. 

 

Doch jetzt fühle und weiß ich es ganz klar:

Es ist völlig egal, was meine KraftBilder kosten, so lange ich sie nicht verschenke. Denn ich kann darauf vertrauen, dass das Universum auf die ein oder andere Art für mich sorgen wird, wenn ich meiner Berufung folge,  mit meiner Hellsichtigkeit und meinen KraftBildern so vielen Menschen wie möglich zu ihrem wahren Platz im kosmischen Gefüge zu verhelfen.

0 Kommentare

"flow" - im Fluss der Farben

KraftBilder nähren auch. Oder sie machen sehr hungrig. Wie Donnerstagabend als die A3, A1, A4, A57 auf 60 Kilometern zwei Stunden lang meine Aufmerksamkeit forderten und Andrea so ihr Abendessen verpasste. 

Wir waren zum Bilderaufhängen verabredet und ich hatte extra von einem Freund einen Bus leihen müssen, denn das größte Bild "Mikrokosmos" misst 2 m x 1,20 - sowas passt leider in kein Auto. Und mein Mann war extra früher von der Arbeit gekommen um unser jüngstes Kind zu hüten, denn Flöhe hüten und Bilder aufhängen gehen so gut zusammen wie Pflaumentorte und Wespennest - man kann immer nur einem seine Aufmerksamkeit widmen.

Aber Andrea Stoffers wäre nicht sie selbst, wenn sie mich nicht, trotz knurrendem Magens (ich werde dann unleidlich bis unerträglich ^.-) mit ihrer herzlichen und kompetenten Art begrüßt und mir mit den Bildern geholfen hätte.

Schwupps die wupps waren Sie aufgehängt. Und als ich so davor stand, dachte ich "Und du bist ganz sicher, dass du nun deine Farben wegräumen und nie wieder einen Pinsel anfassen willst?! 

Vier Tage vorher hatte ich nämlich einen kleinen Nervenzusammenbruch (So kann ich einfach nicht arbeiten!) und wollte wirklich aufgeben oder des Kaisers neue Kleider an die Wand hängen- 

Aber nun, es hat sich wirklich gelohnt. 

Und es ist wirklich immer wieder so, dass ich selbst erstaunt bin, was ich da gemalt oder kreiert habe, welche Wirkung meine KraftBilder haben.
Schaut es euch selbst an. 

Seit 7.7.17 im Zentrum Mensch Neuss.

Warum wir vor vollem Kühlschrank verhungern

Seit Januar dieses Jahres mache ich intermittierendes Fasten. Mein Rhythmus ist, dass ich an drei Tagen in der Woche erst abends etwas esse. So komme ich auf Essenspausen von ca. 20 bis 24 Stunden. 
Es klappte leichter als erwartet, aber auch nicht immer. Zwischendurch habe ich mit einem täglichen 16/8 Rhythmus experimentiert, hatte da aber das Gefühl nur meinen Grundumsatz zu versauen. 

Warum ich faste? Weil ich nicht mehr ich selbst bin. Ich habe mir über die Jahre einen über 20 Kilo schweren Schutzpanzer angefressen und mich völlig verloren. Eines Tages wurde mir beim Blick in den Spiegel klar "Diese fette Planschkuh bin ich nicht." Ein Fremder hatte von mir Besitz ergriffen.

Letztes Jahr habe ich dann eine Darmreinigung und eine Stoffwechselkur gemacht. Da ich die Stabi-Phase der Stoffwechselkur nicht mehr durchgehalten habe, habe ich mit völlig versautem Grundumsatz wieder normal gegessen und dadurch mehr zugenommen, als ich vorher verloren hatte. Es war schrecklich. Selbst nach den Mahlzeiten hatte ich noch Hunger. Ich wurde irgendwie nicht mehr satt. Dazu die Vereinsamung, die sich in den letzten Jahren in mein Leben geschlichen hatte. Ich bin vor dem vollen Kühlschrank an Leib und Seele verhungert. 

Mit dem intermittierenden Fasten geht es mir deutlich besser. Aber ich will mehr. Ich will wirklich diesen ganzen Müll in mir und in unserem Haus loswerden. All dieser Quatsch, den man so anhäuft, weil man ihn vielleicht nochmal gebrauchen könnte. All das Zeug, dass ich in mich hineingestopft habe, um meine Leere nicht zu fühlen. 

Damit ist jetzt schluss! Ich faste bis Ostern. Heilfasten nennt man das auch. Ich nehme Brühe, Saft, Tee und Wasser zu mir. Keine feste Nahrung. 

Und ich faste Medien. Ich will, dass es leise und leer um mich herum wird, damit ich all die Vor-Stellungen von mir und meinem Leben, die mir im Weg stehen, erkennen und loslassen kann. Damit ich meine innere Stimme wieder höre und die geistige, die mich führt und die mir Gaben geschenkt hat, damit ich anderen Menschen helfen kann. Malen. Ja, meine Fastenzeit ist auch eine Auseinandersetzung mit meiner Malerei. 

Was nährt mich wirklich? Geistig, seelisch, körperlich und finanziell ... Vielleicht ist das auch eine Frage, die dich bewegt: Was nährt DICH wirklich?

0 Kommentare

Montag ist der beste Tag der Woche

Ja, ich liiiiiiiieeeeeeebe Montage! Neue Woche, neues Glück, neues Spiel - ^.- Das meine ich durchaus ernst. Spätestens am Sonntag gehe ich meine bevorstehenden Termine in der kommenden Woche durch, plane meine Postings, freue mich darauf vormittags ein bisschen kinderfrei zu haben und in der Zeit meiner kreativen Arbeit nachgehen zu können. 
Mir gibt meine Arbeit auch Kraft für den Alltag. In den Zeiten, wo ich "nur" Hausfrau war, ging es mir schlecht. Ein frisch geputzter Boden, gewaschene gebügelte Hemden, das alltägliche Kochen geben mir nicht die gleiche Befriedigung, wie jeder Schritt in meinen Projekten, die mich zu meinen Zielen führen. 
Und wenn dann endlich Montag ist, alle auf der Arbeit, in der Schule, in der Kita, dann koche ich mir einen Kaffee oder Tee und genieße es mich an meinen Schreibtisch zu setzen und zu arbeiten. Seufz. 
Liebt ihr eure Arbeit auch so?

1 Kommentare

Warum Scheitern gesund und Perfektionismus krank ist

0 Kommentare