Das AntiCoaching-Coaching

Foto: Tanja Deuss knusperfarben.de
Foto: Tanja Deuss knusperfarben.de

Da hätte ich mich doch fast selbst verarscht. Zum Glück habe ich es noch rechtzeitig gemerkt. Naja, das Merken hat etwas gedauert. Stand ziemlich unter Strom, vielleicht gerade weil ich auf der Leitung stand. Da musste erst mein Kind mal wieder krank werden. 

 

Er ist krank. Er hat chronisches Asthma Bronchiale - diagnostiziert als er ungefähr 2 war. Wir geben alles, vorallem viel Geld für alternative Therapien um von dem Kortison Spray wegzukommen. Aber das ist eine andere Geschichte. Oder auch nicht. Denn vor zwei Jahren war das Kind quasi den kompletten Winter kindergartenuntauglich. Eigentlich sogar mehr als den Winter. 6 Monate lang war er zuhause. Teilweise habe ich mich mit einer Grippe dazugelegt. Und das, obwohl ich nie krank werde. Zumindest nicht so. Letzten Winter waren es dann "nur" 4 Monate. 

 

Die ganzen Jahre, also die ganzen 6 Jahre seit seiner Geburt, habe ich weitergearbeitet und diverse Projekte auf die Füße gestellt. Und das, obwohl ich wegen des Schlafmangels und der intensiven Forderung durch das Kind (die anderen 3 waren Anfängerkinder ... grmpf) völlig am Ende meiner Kräfte war. Ich habe mich immer und immer wieder an meinen eigenen Haaren aus dem Schwarzen Loch gezogen. Ich war so unglaublich müde, erschöpft, hatte eine Matschbirne und Restless Legs, depressive Phasen, Herzstolpern, Schweißausbrüche, habe immer weiter zugenommen. Laut der Ärzte war alles (also meine Werte) völlig in Ordnung. Das hat mich zusätzlich fertig gemacht. Aber ich habe nicht aufgegeben und stehe immer noch. Etwas, was all die wohlmeinenden Menschen in meinem Umfeld irgendwie nicht sehen, wenn sie mir vorwerfen, ich würde nichts fertig oder überhaupt auf die Reihe bekommen. 

 

Diesen unglaublich positiven und liebevollen Mitmenschen bin ich unendlich dankbar. Denn durch sie habe ich erkannt, dass ...

dass sie unrecht haben und ich unkaputtbar bin. Denn durch diese unglaublichen Unverschämtheiten habe ich mich auf die Suche nach mir selbst gemacht. Ich hielt mich diesbezüglich durchaus für relativ fortgeschritten, aber es gibt keine Grenze. Außer der, in deinem Kopf. 

 

Jetzt stell dir mal vor, ich hätte nur Menschen um mich herum gehabt, die mich feiern, liebevoll in den Arm nehmen und mir auf die Schulter klopfen. Dann hätte ich mich ausgeruht auf dem bisschen, was ich bis dahin erreicht hatte. Aber durch die, die mich als fett, faul, inkompetent titulierten, bin ich doch erst auf diesen Berg aus Asche geklettert und siehe da ein Meer von Möglichkeiten tat sich auf. 

 

Durch diese harte Schule habe ich auch erst so richtig verstanden, dass ich alles in mir habe, um glücklich und erfolgreich zu leben. Diese Erkenntnis wiederum ist die Basis meiner Bücher, meiner KraftBilder, meine Coachings. 

 

Doch die ganze Zeit, wo es darum ging das Programm der Königinnenklasse zu vermarkten, knirschte es schon im Getriebe und genau in dem Moment, wo ich zum großen Wurf ausholte, holte mich mein krankes Kind auf den Boden zurück. Natürlich habe ich zuerst gezetert und gemotzt, warum das immer passiert, wenn ich gerade Schwung hole. Ich brauchte da schon den ein oder anderen Stupser von wirklich lieben Freundinnen, bis ich es verstanden hatte: 

 

Wenn ich überzeugt davon bin, dass wir alles in uns haben und dieser Selbstoptimierungswahn die falsche Richtung ist, warum biete ich dann das Coaching so an, wie ich es eben getan hatte? Es geht nicht um meine Methode. Die ist wunderbar. Aber mir war die Leichtigkeit und das Vertrauen abhanden gekommen. Ich hatte mich auf einen Schiene begeben, auf der ich gar nicht sein sollte. Und das erklärt auch die vielen extrem zähen Phasen bis hierhin. 

 

Also habe ich eine Entscheidung getroffen: ich höre auf mich oder mein Marketing, nach einem Kalender oder einer Strategie selbst zu optimieren und bearbeite das ganze Programm neu. Ich gehe wirklich nochmal in mich, weg von allen Schemata, die da draußen existieren. Ich werde diese Unterstützung für die berufstätigen Mütter gebären, wie wir alle unsere Kinder geboren haben: und zwar, wenn das Baby so weit war und nicht, wenn ich eine Deadline in meinem Kalender notiert habe. Wunschkaiserschnitte sind auch bei der Arbeit ungesund.

 

Dafür und bis dahin, werde ich machen und tun. Und zwar das, was ich am besten kann: kreativ sein, Bilder malen, Ideen gestalten. Mit und ohne Kind. Und nicht mehr um das Kind herum sondern im Fluss mit allem was ist. 

 

Und obwohl ich sehr von Kritik und Entmutigung profitiert habe, bin ich immer noch zutiefst überzeugt davon, dass jede berufstätige Mutter jemanden verdient hat, der sie einmal täglich liebevoll in den Arm nimmt und der ihr zuflüstert wie wundervoll sie IST - völlig unabhängig, ob und wie viel sie arbeitet oder an Geld verdient. Mütter SIND einfach super! Du auch! Deshalb brauchst du auch kein Coaching. 

2 Kommentare

Schockverliebt zum 1. Interview

ulrike_zechers Profilbild

 

ulrike_zecher schreibt:

 

"In meiner Kolumne #Lieblingsmarke, in der ich seit zwei Jahren außergewöhnliche Einzelunternehmerinnen vorstelle, war es still geworden.
Warum? Da ich meine Einladung mit dem Herzen statt dem Verstand ausspreche, wollte ich mich mal wieder „schockverlieben“.
Das ist passiert, als ich dieses Bild von der @koeniginnenklasse auf Insta entdeckt habe.
„Wow, die traut sich was“, ist mein erster Gedanke gewesen. 
Sonja Sophie Sonnenschein bringt berufstätige Frauen in ihre Kraft und Macht, Kind und Karriere miteinander zu verbinden.
Auf ihrer Webseite spielt Sonja wunderbar mit den gegensätzlichen Archetypen von Aschenbrödel und Königin in ihren Texten.
Sicherlich brauche ich euch nicht zu erzählen, dass @knusperfarben_fotografie, meine Kooperationspartnerin für Webseiten-Projekte, die Fotos geshootet hat.

Hach, einfach zum Verlieben ... doch lest selbst in meinem Blog:
https://ulrikezecher.de/lieblingsmarke/lieblingsmarke-n-38-sonja-sophie-sonnenschein"
0 Kommentare

Mütter brauchen Märchen

Foto Tanja Deuß knupserfarben.de
Foto Tanja Deuß knupserfarben.de

Kinder brauchen Märchen, titelte vor vielen Jahren der Psychologe Bruno Bettelheim. Das ist nur Teil der Wahrheit. Ganz wahr ist, dass wir alle, jeder Mensch, jeden Alters Geschichten und Heldenreisen liebt. Märchen geben uns Hoffnung, Mut und Kraft jeden Tag aufs Neue gegen das Böse zu kämpfen. Und seien es die Dämonen in unserem eigenen Kopf.

 

Seit ich lesen kann, haben mich ungezählte Geschichten in ihren Bann gezogen. Ich konnte nie genug davon bekommen. All die „5-Freunde“, „Hanni und Nanni“, „Burg Schreckenstein“ Bände unserer Bücherei, die ich in der Grundschulzeit verschlungen habe. Später die Fantasyromane „Von Stein und Flöte“, „Märchenmond“ und natürlich meine geliebtes „Nebel von Avalon“. 

 

Ja, ich gebe es zu. Ich bin eine Chimäre aus Hohepriesterin, Kräuterhexe, kriegerischer, Motorrad fahrender Amazone mit einem Hauch Artemis und eine stolze weibliche Version von König Artus. Gerechtigkeit für alle! ^.^

 

Und wie für viele Andere waren und sind diese Geschichten ein Zufluchtsort für mich. Unsere Seele liebt diese Bilder, die mittels Sprache gezaubert werden. Diese Orte, wo alles möglich ist und das Unglaubliche geschieht. Wo Schlachten verloren, Kriege gewonnen, Menschen befreit und geheilt werden. Wo selbst der seltsamste, unperfekteste Mensch ein Held sein kann.

 

Als mir dann als junge Erwachsene das Buch „Die Wolfsfrau“ von Clarissa Pinkola Estés in die Hände fiel, natürlich genau zum richtigen Zeitpunkt, verstand ich mich und meine tiefe Sehnsucht endlich.

 

Wir Frauen sind so. Wir sind wild und dunkelgrün wie ein alter Wald, in uns fließen Zauberbäche aller Arten. Wir können heilen und magische Lieder summen. Wir gebären Leben und hegen es um es der Welt zum Geschenk zu machen. 

 

Martin Buber sagte so schön „Der Mensch wird am Du zum Ich.“, was bedeutet, dass wir im Dialog, im Austausch mit unseren Mitmenschen verstehen, was uns wichtig ist oder auch nicht, was uns ausmacht, welche Stärken und Schwächen wir haben. Auch Märchen können dieses Du sein. Sehr subtil träufeln sie uns Selbsterkenntnis, Selbstvertrauen und Vorgehensweisen ein. Und das nicht nur, wenn wir 4 oder 5 Jahre als sind, sondern auch noch mit 50 und älter. 

 

Deshalb nutze ich Märchen auch in meinen Coachings, Bilder ja sowieso. Damit erreichen wir auch die un- und unterbewussten Bereiche unserer Seele. All das Ungesagte, Ungefühlte und Ungesehene. Denn erst, wenn du für dich und andere wieder sichtbar und aus dem verzauberten Spiegel hervorgetreten bist, kannst du dein Reich und deine Macht für dich beanspruchen. 

 

Sei wie eine Königin und lebe frei!

1 Kommentare

Jeder Cent meines Mannes gehört mir

Als Mutter verdiene ich jeden Cent mit, den mein Mann nach Hause bringt.

 

Ich poste ein Bild von mir, wie ich am Mittwochvormittag in der Badewanne liege. Und das obwohl ich berufstätige Mutter bin. Sofort werden die ersten Stimmen laut, dass ich mir von seinem Geld ja ein tolles Leben machte, wie sehr mein Ehemann mit so einer egoistischen Frau zu bedauern wäre; ob ich nichts Besseres zu tun hätte etc.

 

Was keiner bedenkt: ich arbeite mehr als 40 Stunden die Woche. Ich teile mir meine Arbeit anders ein, oft fremdbestimmt, weil unser Kind Asthma hat und dann nicht in die Kita kann. Ich wache nachts auf, weil ich Ideen habe, die von mir teilweise sofort am Schreibtisch umgesetzt werden wollen, ich sitze bis 24 Uhr am Schreibtisch, weil ich am Vormittag mit dem Kind unterwegs war, ich arbeite am Wochenende, ich bekoche die Familie, kümmere mich um das Kind bzw. die Kinder und „nebenbei“ baue ich meine Unternehmen auf. Selbst, wenn ich keinen Cent einnehmen würde, ist meine Arbeit absolut gleichwürdig zu der Arbeit meines Mannes. Ich halte ihm den Rücken frei, damit er Vollzeit ohne Unterbrechungen vollkonzentriert tun kann, was er eben tut. 

 

Dafür erwarte ich keine Hilfe im Haushalt von ihm. Ich erwarte, dass er SEIN Geschirr selbst in die Spülmaschine räumt, SEINE Küche saubermacht, während ich das Kind ins Bett bringe, ich erwarte sogar von ihm, dass er SEINEN Sohn genauso oft ins Bett bringt wie ich (oh, das sind jetzt 6 x 365 – ca 10 – ich bin dann mal weg), dass er seine Hemden selbst bügelt (tut er inzwischen) und sein Bett selbst macht. Ich finde es völlig normal, dass in einer, wenn auch ehelichen Wohngemeinschaft, Arbeiten gemeinschaftlich übernommen werden. Das heißt für mich nicht, dass wir aus dem Großeinkauf am Wochenende ein Familienevent machen müssen, sondern vielmehr, dass einer dies erledigt während der andere was anderes erledigt und jeder sich seinen Hintern ab einem gewissen Alter selbst abwischt ... im übertragenen und im praktischen Sinne. Warum ich mir ausdenken muss, was er essen möchte, wo er doch nichts mag, erschließt sich mir nicht. Wieso sollte ein Partner Wochenende/Urlaub haben, während der andere deshalb keins hat?

 

Zu meinem Glück kann ich inzwischen gut liegenlassen: Geschirr, Wollmäuse, Wäsche. Ich fokussiere mich auf lohnende Projekte. Was ineffizient ist ignoriere ich. Ok, gelingt mir nicht immer.

 

Nicht ignorieren kann ich, wie auch im 21. Jahrhundert, mit ungeahnten technischen Möglichkeiten berufstätige Mütter sich bis zum burnout abrackern, Erwerbsarmut und Altersarmut erfahren.

 

Ich möchte sie wie Dornröschen mit der Spindel stechen ... damit sie endlich aus ihrem 100jährigen Schlaf aufwachen. 

 

F**ck Ehegattensplitting und Frauenquote. Wir Mütter arbeiten bereits als Führungskräfte. Wir führen unsere Zukunft, nämlich unsere Kinder an. Wer die Bedeutung dessen und damit unserer (Care-)Arbeit noch nicht verstanden hat, besitzt nicht die Fähigkeit die Konsequenzen seines Handelns zu bedenken. Ähnlich, wie ein Kleinkind. So jemand sollte keine wichtigen Entscheidungen treffen dürfen. 

 

Das Ehegattensplitting hält die Frauen mental und finanziell klein. Was maßt sich ein Ehemann an, seiner Frau ein Taschengeld zu geben?! Und wie viele Frauen wissen überhaupt, dass ihnen per Gesetz ein Taschengeld zustünde?

 

Frauen befreit euch! Wartet nicht auf politische Maßnahmen oder die Unterstützung eures Arbeitgebers. DU hast die Macht! 

 

Als erstes boykottierst du alle Lebensmittel im Supermarkt, die Zuckerzusatz enthalten. Und wundere dich nicht, den findest du sogar in Schinken und Speck.

 

Zucker ist die gestaltgewordene Lobotomie des 21. Jahrhunderts. Es verklebt sozusagen das Gehirn. Vor allem aber das unserer Kinder. Wenn du ein hypersensibles, ein begabtes, ein AD(H)S oder ein autistisches Kind hast (und welche Mutter hat das heutzutage nicht?!), dann lass die Finger von dem Sch***ß. Gib ihm Obst, Gemüse, glutenfreies Getreide wie Reis, minimal Hafer (der kann auch „stechen“), Kartoffeln, ungeschwefeltes Trockenobst. Reduziere TV und Internet und du wirst dich wundern, wie ruhig ihr alle nach ein paar Wochen werdet. 

 

Und das gibt dir auch die Freiheit und die Kraft, dich um andere Dinge zu kümmern. Sei es deinen Job, dein Unternehmen oder was auch immer, dir am Herzen liegt. 

 

Finde einen Arbeitgeber oder einen Job, den du wirklich, wirklich machen willst. Denn nur, wenn du deine Arbeit wirklich gerne machst, hast du die Kraft stressige Zeiten durchzustehen. Je sinnloser deine Arbeit für dich ist, desto kränker macht sie dich. Es ist nicht logisch 8 Stunden am Tag mit etwas zu verbringen, das dich krank macht und es ist unverantwortlich der Gesellschaft gegenüber, die für die Kosten deines Ausfalls aufkommen musst. 

 

Falls du deine Arbeit nur gerade so magst, ist das völlig in Ordnung. Dann finde ein Hobby, welches deine Seele zum Singen bringt. 

 

Der Sinn des Lebens ist nicht Leiden. Der Sinn des Lebens ist, dass du deine Gaben (und jeder hat welche) lebst und damit zum Großen Ganzen beiträgst. Das bedeutet, dass wir zu Freiheit und Eigenverantwortung „verdammt“ sind. Nur wir entscheiden, über unser Wohl und Wehe und wir haben die Freiheit jeden Tag, jede Minute, jede Sekunde neu zu entscheiden.

 

Mutter entscheide dich für das was du wirklich, wirklich verdienst!

1 Kommentare

Must-knows sind das neue Must-have

Wissen ist Macht. Und niemals zuvor in der Menschheitsgeschichte war es so leicht und einfach an Wissen zu kommen.

 

Über 2000 Jahre wurden wir Frauen für unser Wissen und unsere Gaben verfolgt, ermordet, unterdrückt. Damit ist nun Schluss. Wir steigen vom Scheiterhaufen runter und nehmen unsere Macht an. Und sei es nur um unser eigenes Leben selbstbestimmt und gleichwürdig zu gestalten und diese Freiheit und Macht an unsere Kinder weiterzugeben.

 

Um Wissen erlangen und optimal für dich einsetzen zu können, musst du erst einmal selbst-bewusst-sein.

 

Selbstbewusstsein wird oft mit Selbstsicherheit verwechselt. Dir deiner selbst bewusst zu sein, also Wissen über dich, über deine Stärken und Schwächen sowie über die Motive deines Denken und Handelns zu haben, ermöglicht es dir aber erst, sicher durchs Leben zu gehen. 

 

Wie gut kennst du dich? Verstehst du, warum du tust, was du tust und lebst, wie du lebst? Was ist dein Ziel für dich in deinem Leben? Oder hast du das Gefühl von anderen gelebt zu werden, ohne dabei geliebt zu werden für dieses Opfer?

 

Tatsächlich ist es einfach, dass du Selbstbewusstsein erlangst und dauerhaft selbstbewusst lebst. 

 

Selbstbewusstsein ist das 1. Must-know von fünf, für dein wundervolles Leben als Frau und Mutter. 

 

Welches die vier weiteren Must-knows zu deinem Lebensglück sind, erfährst du hier in meinem kostenlosen Booklet

 

Lade es dir einfach hier herunter.  Und finde heraus, welche kostbaren Schlüssel du bereits jetzt in deiner Hand hälst. Denke daran: Wissen ist Macht. Dein Wissen ermächtigt dich!

 

Herzlich 
deine

Sonja Sophie Sonnenschein

0 Kommentare