Ich höre auf

Ja, wirklich, ich höre auf. 
Ich höre auf Illusionen hinterherzujagen, mich zu verausgaben und mich selbst und ständig zu stressen. 

Wenn du 40 Stunden die Woche an deinen Projekten arbeitest und keinen Cashflow hast, dann betreibst du nur ein schlechtbezahltes Hobby. 
Mag sein, dass gut Ding Weile haben will, auch Rom nicht an einem Tag erbaut wurde und sogar Coca Cola im ersten Jahr der Firmengeschichte nur 25 Flaschen verkauft hat. 

Rein betriebswirtschaftlich kann ich ausrechnen wann ich meinen sog. break even point erreiche - der Zeitraum, wo meine Einnahmen größer als meine Investition sind und 3 bis 5 Jahr bis dahin sind völlig normal. 

 

Doch davon rede ich hier gar nicht. 

 

Ich höre auf in alten Schuhen anderer Menschen meinen Zielen hinterherzujagen. Und genau das ist das Bild. Ich jage ihnen hinterher. Das ist ein Mindset, dass von Angst, von dem Gefühl "nicht genug zu sein und zu tun" und regelrechter Panik geprägt ist. Ich erwische mich bei übelst dunklen Gedankenspielen und frage mich, ob ich eigentlich zu den totalen Losern gehöre, die immer einem Traum hinterherjagen, ständig von der neuesten, "jetzt aber wirklich" bahnbrechenden Idee faseln und nicht mal die einfachsten Dinge auf die Reihe bekommen. Ohne dabei zu bemerken, dass jeder weiß, nur sie selbst nicht, dass sie zum Scheitern verurteilt sind, weil sie nur Meister in Selbstsabotage und in nichts anderem sind. 

 

Kreisch!

 

Seit der Veröffentlichung von meinem ersten Buch "Die Schatzkiste" im Mai dieses Jahres befinde ich mich auf einer wunderbaren Reise. Ich bin durch den tiefen und dunklen Wald der Glaubenssätze gewandelt und habe Wölfe getroffen, die mich unbedingt vom Weg abbringen wollten, damit sie in Ruhe meine Großmutter fressen können. Ich habe mich an Quellen gelabt, die mich in ein Meer der Illusionen getragen haben, weit weg von meinem Palast. 

Ich musste mit Orks kämpfen nur um festzustellen, dass es verzauberte Elfen waren, die mich geprüft und gestählt haben für meine eigentliche Mission. 

Tausend Orakel habe ich befragt um letztlich festzustellen, dass es nur Hologramme meiner Selbst sind. 

Und dann eines Tages unter einem Baum an einem reißenden Fluss, bin ich an Land gestiegen. Erhobenen Hauptes, weil ich reingewaschen war und mich von innen heraus selbst erkannt habe. 

Nun sitze ich hier und schreibe und male und lausche dem Leben, wie es sich aus meinem Schoß heraus entfaltet und eine wundervolle riiiiiiieeeeesige Blumenwiese wird, über die ich wandeln, auf der ich spielen und toben, von der ich naschen kann und die mich nährt und schützt und liebt ... meine Selbstliebe, meine Kreativität, meine Liebe und mein Humor... meine Sonja, ich, bin darin verwoben und ich weiß, die drei Nornen sind mir wohlgesonnen. 

Denn die Dunkelheit habe ich besiegt und die Dämonen mit meiner Liebe in schillernde Seifenblasen verwandelt.

Das Leben ist ein Märchen und ich die Königin darin. Ich bin Schneewittchen, Dornröschen, die Frau vom gestiefelten Kater und meine eigene Heldin. 

Niemand kann das Leben so erfahren wie ich und doch ist in mir eine Fülle, die es zu teilen gilt. Aus mir heraus. Wenn die Zeit reif ist bwz. meine Hörer und Leser und Freunde meiner KraftBilder. Und auf magische Weise werden meine Arbeiten immer dann reif sein, wenn ihr nach ihnen hungert. 

 

Also gebe ich mich diesem wunderbaren, üppigen und schillernde Fluss hin und höre auf mich mit meinem eigenen 9 to 5, einem Redaktions- und Postingplan zu geiseln und las das Leben sich selbst durch mich selbst entfalten. 

 

In Liebe und Ge-WAHR-SEIN und seiner ganzen Fülle.

 

Namasté

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