Warum ich verkaufen hasse

Ich komme aus dem Vertrieb. Ich habe u. a. für Steigenberger, die Landesbank Berlin, American Express, The Body Shop und Costa Kreuzfahrten gearbeitet. Alles keine Klitschen. War Area Sales Manager. Das schafft man nicht, wenn man Lähmungserscheinungen bekommt, sobald man jemanden anrufen soll. Oder doch?

 

Ich hatte ein Homeoffice, "Freude am Fahren" mit meinem Dienstwagen, Kostümchen, Handy, Köfferchen. Alles, was Frau so braucht um schick Karriere zu machen, zumal als Mutter.

 

Bei einem Arbeitgeber war die erste Aufgabe "Fahrt in die Gewerbegebiete und schreibt euch die Namen und Adressen der Unternehmen auf". Ich habe bis heute nicht verstanden, warum man dafür nicht andere Quellen nutzt, wie bspw. den Hoppenstedt. Und mein Fragezeichen wurde noch größer als ein externer Verkaufstrainer meinte, wir wüssten ja wohl den Umsatz der Unternehmen für unser Produkt, wenn wir dort einen Termin vereinbarten. Rofl. Deshalb nenne ich dieses Vorgehen "Eiskaltaqkuise". Und bekomme gleich wieder dieses miese Gefühl im Bauch, wenn ich nur an verkaufen denke. Am Ende meiner Vertriebszeit hatte ich Panikattacken, wenn ich nur daran dachte einen Fuß vor die Tür setzen zu müssen. 

 

Ich will das nicht! will nicht so sein. Kein schmieriger Verkäufer mit Tennissocken in Slippern zu lilafarbenem Anzug. KREISCH!

 

Zum Glück gibt es Möglichkeiten. Und Hilfe. Seitdem schnellt mein Puls höchstens vor lauter Freude in die Höhe. Seitdem will ich wirklich verkaufen lernen. Nicht dieses dumme stereotype Gefasel, sondern das Eingehen auf Menschen und ihre Bedenken um ihnen zu helfen. Seitdem weiß ich, dass ich Lösungen für ihre Probleme schaffe. Und ich lerne immer besser Unterstützung zu bieten bei den täglichen Herausforderungen. Seit ... ja, seit was oder wem?

 

Seit Dirk Kreuter. Er hat sich zum Ziel gesetzt Verkaufen aus der Schmuddelecke zu holen und der beste Verkaufstrainer zu sein und jeden der will zum besten Verkäufer zu machen. Erfolgreich. Und weil ich nur noch von denen lerne, die erfolgreich dorthin gelangt sind, wo ich noch hinkommen will, fahre ich im September zur Vertriebsoffensive nach Hamburg. 

 

2 Tage intensiv Inhalte pauken, wo früher eine Woche Inhouse Schulungszeit verplempert wurde. 2 Powertage am Wochenende um richtig aufzutanken und dann wie von der Schleuder gespannt, loszufliegen ...

 

Denn Ideen habe ich mehr als Lebenszeit. Aber damit ich wirklich helfen kann, müssen die Menschen auch wissen, wo sie die Hilfe finden. Sie sollen sich wohl und bereichert fühlen. Das rüberzubringen, dass will ich lernen. Du auch? Dann buche dir hier gleich dein Ticket. 

Wir sehen uns - beim Verkauf!

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