Die 4 kreativsten Ideen gegen kreative Blockaden.

Kennt ihr das?! Ihr sitzt vor dem Bildschirm, der Leinwand, dem Blatt Papier und euch will partout nichts einfallen, was ihr schreiben, malen, zeichnen, bloggen, könntet?

 

Ich nicht. Ich habe immer Ideen. Ich habe mehr Ideen als ich jemals Zeit haben würde, sie alle umzusetzen - wenn ich das wollte. Aber das Umsetzen ist gar nicht meine Aufgabe. Meine Aufgabe ist es Ideen zu haben und ich verrate euch, wie ihr ebenfalls immer ideenreich sein könnt.

 

Um Ideen zu haben, müsst ihr euer Gehirn mit den richtigen Vibes versorgen. Ihr denkt jetzt an Musik und das geht jetzt schonmal in die richtige Richtung. 

Euer Geisteszustand ist anhand von Gehirnwellen messbar. Zustände wie schlafen oder konzentriert arbeiten erzeugen unterschiedliche Frequenzen im Gehirn, d.h. die Wellen sind je nach Tätigkeit schneller oder langsamer. Aber ich will euch hier nicht mit wissenschaftlichem Kram langweilen.

 

Wichtig ist nur zu wissen, dass es einen Zustand zwischen Schlafen und Wachen gibt, wo ihr nicht mehr so richtig konzentriert seid, aber auch noch nicht wirklich schlaft. Hier produziert euer Gehirn Wellen im Theta-Rhythmus. Dieser Zustand ist der beste Zustand um Ideen zu haben.

Das bedeutet auch: je verkrampfter ihr euch das Hirn zermartert, desto weniger wird euch einfallen.

 

Was tun?

 

Nichts.

 

Also nicht so wirklich nichts. Obwohl, das auch hilft, aber den meisten Menschen in unserer Effizienzgesellschaft nicht behagt. Wenn ihr also gerade nicht in einer Hängematte chillen wollt oder könnt, könnt ihr mit dem Folgenden Ideen produzieren:

 

1. Ein Bad nehmen. 

Der ein oder andere bleibt an dieser Stelle lieber in der Hängematte. Aber ein langes Bad von mindestens 30 Minuten (nehmt basisches Badesalz gegen schrumpelige Haut!) bei eurer Wohlfühltemperatur (meine liegt zw. 37 und 40 Grad ^.^) hilft euch abzuschalten. Handies, Bücher, ipads etc. sind im Bad natürlich absolut Tabu. Gerade noch erlaubt ist lediglich entspannende Musik. Aber probiert es ruhig mal, allein, ohne Ablenkung und Beschallung. Ihr bekommt so euren Kopf leer, euren Körper sauber und viele neue Ideen.

 

2. Wäsche bügeln.

Ernsthaft. Sofern ihr bügeln könnt, benötigt euer Gehirn dabei nicht so viel Energie und kann auf Autopilot schalten. Die gleichförmige Tätigkeit bei der ihr nicht nachdenken müsst, gibt eurem Gehirn Raum für viele tolle Ideen. 

 

3. Spazieren oder Joggen - Draußen (!)

Auch hier haben wir im Prinzip wieder eine gleichförmige/monotone Tätigkeit, die unser Gehirn nicht sonderlich in Anspruch nimmt und so kreatives Potenzial freilegt. Dazu noch der höhere Sauerstoffgehalt ... Wenn ihr euch dabei im Gedankenkarrussell verliert, könzentriert euch auf eure Atmung und zählt mit: 1-2-3 beim Einatmen, 1-2-3 beim Ausatmen. So bringt ihr euer Gehirn zusätzlich in die Theta-Frequenz.

 

4. Schreiben oder Malen

Neudeutsch heißt es ja doodlen, jedoch meine ich noch etwas anderes. So wie ihr keinen neuen Tee in eine bereits gefüllte Tasse gießen könnt, so haben neue Ideen in einem überfüllten Gedächtnis keinen Platz. Daher müsst ihr euch erstmal "leer" machen.

Dafür empfehle ich euch automatisches Schreiben oder Malen. Es geht darum, jegliches Wollen loszulassen, dem inneren Zensor einen Maulkorb zu verpassen und einfach zu tun. Mindestens 20 Minuten lang.

Dafür nehmt ihr ein Blatt Papier, mindestens A4, gerne den Zeichblock eurer Kinder in A3, oder, wenn ihr könnt ein Board oder eine Wand ^.-.

Dazu einen gutschreibenden Stift, Kuli oder Wachskreide, erlaubt ist alles, was leicht über das Papier gleitet. Und egal, ob ihr schreibt oder malt, ihr setzt den Stift aufs Papier und hört für mindestens 20 Minuten (macht ca. 3 A4 Blätter beim Schreiben) nicht mehr auf. 

Schreibt! Alles, was euch in den Sinn kommt. Es gibt kein richtig oder falsch. Und wenn ihr hundert Mal schreiben würdet "Mir fällt nichts ein, was für eine kackübung hat die frau gekifft als sie die idee hatte, will auch kiffen, nein, das ist ungesund. ordografie am aaaa...." Und beim malen genauso. Egal, ob anschließend ein großes monochromes bild vor euch liegt (versucht es als unendecktes frühwerk von Rothko zu verkaufen ^.-). Vielleicht braucht ihr dabei ein bisschen Übung - Übung alles zuzulassen was da kommt und nicht wieder in die Perfektionismusfalle zu tappen, aber es es definitiv ein sehr guter weg sich, wenn man mag täglich in einen kreativen Zustand zu bringen.

 

Habt immer ein Notizbuch oder wenigstens Stift und Zettel zur Hand, damit ihr eure Ideen aufschreiben könnt!

- Don't think it - ink it!

 

Es wäre zu doof, wenn ihr dann noch schnell ins Büro gehen oder fahren müsst, und euch die Idee unterwegs entfällt.

 

Am Ende gilt immer:

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