Als ich vor fast 49 Jahren zur Welt kam, haben die Ärzte meinen Eltern eröffnet, dass ich aufgrund einer Darmanomalie wahrscheinlich nicht überleben würde und wenn doch, würde ich immer ein kränkliches, schwaches Kind bleiben. 

 

Tja, totgesagte Leben länger, die Anomalie wurde zweimal notoperiert. Kränklich oder gar schwächlich bin ich gar nicht. Ganz im Gegenteil als Vollblut-Widder gehe ich durch jede Wand und habe sie noch so viele Türen.

 

Nach diesem denkwürdigen Einstieg und nachdem ich meine ersten Lebensmonaten im Krankenhaus verbracht habe, hat mich das Thema Gesundheit einfach mein Leben lang begleitet. 

 

Als Teenager habe ich die ersten Bücher über Vitamine und Heilfasten verschlungen, später auch über seelische Gesundheit.

 

Oft wurde ich gefragt, ob ich Ärztin sei, weil ich so angstfrei und neugierig jeglichen Aufenthalten in Krankenhäusern begegnet bin. Aber ein Medizinstudium habe ich trotzdem nicht mal in Erwägung gezogen. 

 

Aber ich habe weiter gelernt, gelesen und wahrscheinlich schon mehr vergessen als andere je wissen werden. Und dann, schon über 30 Jahre alt, habe ich es endlich verstanden. Nicht alles auf einmal. Es war ein Weg, manchmal ein harter, mit vielen Puzzleteilen. Ja, fast wie eine Schnitzeljagd.

 

Und jetzt. Jetzt wo ich 7x7 Jahre alt werde, sich also gemäß Feng Shui eine ganze Ganzheit vollendet (7 symbolisiert ein ganzes - 7 Tage sind eine Woche, 7 Berge, 7 Zwerge, Jahrsiebt in der Entwicklung ...) - jetzt trete ich an als das, was ich immer schon war und doch "werden" musste: Heilerin. 

 

Meine Kreativität, meine künstlerische Tätigkeit, mein Familienleben. All das gehört dazu, gehört zu mir, war notwendig um mich zu heilen, mich ganz werden zu lassen (und nein, damit bin ich auch noch nicht fertig - ist auch niemand außer vielleicht einem wahren Erleuchteten) und mir alles zu geben, was ich brauchte um vollkommen ich zu sein:

 

Sonja Sophie Sonnenschein